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Coronaschutzverordnung

Neue Regelungen ab 10. November: Konkretisierungen zu Individual- und Rehabilitationssport sowie Konzerten und Aufführungen ohne Publikum

Update Dienstag, 10. November 2020:

In einer neuen Fassung der Coronaschutzverordnung (gültig ab 10. November 2020) hat die Landesregierung von NRW unter anderem die Regelungen zu Individual- und Rehabilitationssport sowie Konzerten und Aufführungen ohne Publikum konkretisiert. Erlaubt sind ausdrücklich:

  • Sportarten, die keine Team- oder Kontaktsportarten sind, sondern im Regelfall als Einzelwettkampfsportart mit maximal einer Person als Spielgegner mit Mindestabstand ausgeübt werden (Joggen, Walken, Leichtathletik, Einzelgymnastik, Tennis und ähnliches)
  • Sportangebote, an denen eine Teilnahme regelmäßig aufgrund einer ärztlichen Verordnung erfolgt (vor allem Rehabilitationssport), wenn nur Personen mit einer individuellen ärztlichen Anordnung teilnehmen und der Abstand zwischen allen beteiligten Personen mindestens 2 Meter beträgt
  • zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio und Internet

Update Donnerstag, 5. November 2020:

Seit Donnerstag, 5. November 2020, gilt eine modifizierte Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Musikalischer Unterricht ist erlaubt, die Musikschule der Stadt Neuss wird daher am Montag, 9. November 2020, teilweise wieder öffnen.
  • Der Verkauf von alkoholischen Getränken ist zwischen 23 Uhr und 6 Uhr untersagt. Dies gilt auch für Lieferdienste.
  • Wochenmärkte mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs bleiben erlaubt.

Update: Sonntag, 1. November 2020, 17 Uhr

Am heutigen Sonntag wurde durch die Stadt Neuss eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese regelt die Maskenpflicht auf dem Hauptstraßenzug der Neusser Innenstadt, am Hauptbahnhof und -umfeld (bis Pierburgbrücke) sowie dem Bereich der Stadthalle und Umfeld. Die Verfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) wurde durch die seit heute (30. Oktober 2020) gültige dritte Änderungsverordnung nochmals aktualisiert. Dadurch wurde ihre Gültigkeit auf den 1. November 2020 ausgedehnt.

Ab dem 2. November 2020 gilt darauf folgend die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die weitere Vorgaben und Einschränkungen für die Allgemeinheit regelt. Ziel der mit dieser Verordnung in Kraft tretenden zusätzlichen Einschränkungen ist es, die derzeitige Infektionsdynamik schnellstmöglich zu unterbrechen und so weit zu reduzieren, dass es in der Weihnachtszeit keiner weitreichenden Beschränkungen der persönlichen Kontakte und der wirtschaftlichen Tätigkeit bedarf. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 30. November 2020 außer Kraft.

Zur bestmöglichen Unterbrechung der aktuellen Infektionsdynamik empfiehlt das Land NRW die konsequente Beachtung und Umsetzung der AHA+AL“-Regeln:

A Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten
H Hygieneregeln beachten
A Alltagsmaske tragen
+
A Corona-Warn-App nutzen
L Regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen

Die wichtigsten Neuerungen (ab dem 2. November) im Überblick:

  • Die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindesabstands nun auch auf Spielplätzen. Kinder sind von der Regelung ausgenommen.
  • Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen sind bis zum 30. November 2020 unzulässig.
  • Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 unzulässig.
  • Der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern, Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen, Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnlichen Einrichtungen, Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 untersagt.
  • Zoologische Gärten und Tierparks dürfen bis zum 30. November 2020 für Besucherinnen und Besucher nicht geöffnet werden. Der Kinderbauernhof wird deshalb geschlossen.
  • Die Anzahl von gleichzeitig in Handelseinrichtungen anwesenden Kundinnen und Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.
  • Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte im Sinne von § 68 Absatz 2 der Gewerbeordnung (zum Beispiel Trödelmärkte), Spezialmärkte im Sinne von § 68 Absatz 1 der Gewerbeordnung und ähnliche Veranstaltungen sind bis zum 30. November 2020 unzulässig. Trödelmärkte und der Weihnachtsmarkt finden daher nicht statt.
  • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen
    Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 untersagt. Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen dürfen ausschließlich zur Versorgung der Beschäftigten beziehungsweise der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen betrieben werden.
  • Die Belieferung mit Speisen sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen ist zulässig, wenn die Mindestabstände und Hygieneanforderungen nach dieser Verordnung eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Weitere wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus finden sie auf der Homepage des Landes NRW.

(Stand: 05.11.2020, Kro)