Bürgermeister Reiner Breuer, Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs und Dr. Heinz Bernd Wibbe von Neuss-Kultur e.V.

Feierliche Einweihung der „Endlosschleife“

Skulptur des Neusser Künstlers Joseph Neuhaus steht nun im Stadtgarten auf der Anhöhe vor dem Museum.

Bürgermeister Reiner Breuer, Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs, Museumsdirektorin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz, Kulturamtsleiter Harald Müller sowie zahlreiche Mitglieder von Neuss-Kultur e.V. und Vertreter der Sparkasse Neuss haben die Endlosschleife nun auch offiziell am neuen Standort auf der Anhöhe am Clemens Sels Museum begrüßt und eingeweiht. 0110 Endlosschleife am neuen Standort eingeweiht-2.jpg

Breuer dankte allen Unterstützerinnen und Unterstützern und zeigte sich glücklich, die Skulptur am neuen Standort zu sehen. „Mögen sich auch in Zukunft viele Bürgerinnen und Bürger an der Endlosschleife von Josef Neuhaus erfreuen!“

Dieser neue Platz ist das Ergebnis einer intensiven Standortsuche der letzten Jahre, die nun geglückt ist. Die Kommission für Kunst im öffentlichen Raum hatte dem Kulturausschuss diesen ursprünglichen, damals schon von Josef Neuhaus gewünschten Standort vorgeschlagen. Durch eine großzügige Spende der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Neuss war es dem Verein Neuss-Kultur e.V. möglich, die sechs Meter hohe Edelstahlskulptur an diesen neuen Standort zu versetzen.

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Zuvor hatte die „Endlosschleife“ nahe der Kardinal-Frings-Brücke an der Stresemannallee ihren Standort. Dort wurde die Skulptur des Neusser Bildhauers Josef Neuhaus (1923 – 1999) bereits 1997 der Öffentlichkeit übergeben. In den letzten Jahren war das ästhetische Erscheinungsbild des Kunstwerks allerdings durch die baulichen Veränderungen der Umgebung stark beeinträchtigt, wie etwa durch den Bau eines Möbelhauses.

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Bürgermeister Breuer hob bei der Einweihung hervor, dass dankenswerterweise der Förderverein des Kulturamtes „Neuss Kultur e.V.“ unter dem Vorsitz von Dr. Bernd Wibbe mit seinem Schatzmeister Hans-Peter Kammann die Aufgabe übernommen hatte, dieses Projekt zu realisieren. Beteiligt waren unter anderem die Bodendenkmalpflege, das Stadtarchiv, das Kulturamt, das Planungsamt, der Liegenschaftsbetrieb mit der Vermessungsabteilung. Beauftragt mit der Planung, Koordination und Durchführung war der Baumanager Tino Menge, der mehrere Fachfirmen beteiligte und das Projekt letztendlich zum Erfolg führte. 

Hier finden Sie einen Dokumentarfilm zum Umzug der Skulptur:

(Stand: 01.10.2020/Bu)